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Vorsorge

Harnsteine entstehen, wenn die Mineralstoffe, die einen Stein bilden, in zu hoher Konzentration oder lange Zeit in der Blase vorhanden sind. Besonders häufig  treten Struvit und Kalziumoxalatharnsteine auf. Alle Maßnahmen, die helfen, die Konzentration steinbildender Mineralstoffe in der Harnblase zu senken, unterstützen die Vorbeuge.

 

Für ausreichende Spülung der Blase sorgen

Je mehr Ihr Hund trinkt, und je häufiger er Urin absetzt, desto geringer ist das Risiko, dass sich Harnsteine bilden können. Hier können sie mit kleinen Dingen einen entscheidenden Beitrag leisten:

  • Ihr Hund muss jederzeit Zugang zu frischem Wasser haben.
  • Stellen Sie Ihrem Hund immer frisches Wasser zur Verfügung.
  • Tauschen Sie es am besten täglich aus.
  • Wenn Sie eine Wohnung mit mehreren Etagen haben, sollte auf jeder Etage ein Wassernapf zur Verfügung stehen.
  • Ein Napf mit Skalierung kann Ihnen helfen, das Trinkverhalten Ihres Hundes besser einzuschätzen.
  • Feuchtfutter enthält einen hohen Wasseranteil. Mit einer Fütterung von Feuchtfutter, oder einer Mischung von Feucht- und Trockenfutter oder dem Anfeuchten von Trockenfutter können Sie ebenfalls die Wasseraufnahme Ihres Hundes erhöhen.
  • Je häufiger Ihr Hund Gassi gehen kann, desto besser wird die Blase gespült. Geben Sie Ihrem Hund mehrmals täglich die Gelegenheit, seine Blase zu entleeren.

 

Ernährung

Die Ernährung ist ein maßgeblicher Einflussfaktor, der ebenfalls zu einem deutlich reduzierten Erkrankungsrisiko beitragen kann. Mit der Auswahl der richtigen Rohstoffe und speziell zusammengesetzten Rezepturen ist es ROYAL CANIN gelungen, Nahrungen zu entwickeln, die die Zusammensetzung des Harns positiv beeinflussen können. Diese Produkte tragen den S/O-Index und helfen, den beiden häufigen Steinarten Struvit und (Kalzium-)Oxalat vorzubeugen.

 

Erzeugung eines Urins, der wenig von denjenigen Mineralstoffen enthält, die an der Steinbildung beteiligt sind.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Erzeugung eines an Mineralstoffen untersättigten Urins. Beim Struvitstein zum Beispiel, der aus den Bestandteilen Magnesium, Ammonium und Phosphat besteht, spielt in erster Linie ein niedriger Magnesiumgehalt der Nahrung eine Rolle.

 

Steigerung der Wasseraufnahme und Urinbildung durch Zusatz von geringen Mengen Natrium

Natrium fördert das Durstgefühl der Hunde, die Tiere trinken mehr, und demzufolge wird mehr Urin gebildet. Die Hunde setzen vermehrt Urin ab. Dieses trägt zu einer besseren "Spülung" der Harnwege bei.

 

Erzeugung eines speziellen Urin-pHs

Es handelt sich um das wirksamste Mittel zur Vorbeugung gegen den immer noch häufigsten Harnstein, den Struvitstein, sowie zu dessen Auflösung. Durch die leicht sauren Eigenschaften des Urins werden gleichzeitig ungünstige Bedingungen für die Vermehrung von Bakterien geschaffen, die oft Ursache für wiederkehrende Harnwegsentzündungen sind. Diese stellen ebenfalls eine häufige Ursache für die Entstehung von Harnsteinen dar.

 

Fütterung einer hochwertigen, hochverdaulichen Nahrung

Wird eine hochverdauliche Nahrung gefüttert, so geht weniger Wasser mit dem Kot verloren als bei einer schlecht verwertbaren Nahrung. Das "eingesparte" Wasser wird über die Harnwege ausgeschieden und unterstützt die Harnsteinvorbeugung.

Entscheidend für die Harnsteinprophylaxe ist neben dem Harn pH-Wert eine geringe Sättigung des Harns an steinbildenden Ionen.