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Geschlechtsreife des Rüden

Die Geschlechtsreife wird auch als Pubertät bezeichnet. Der Begriff kennzeichnet den Zeitpunkt, an dem der junge Rüde sexuelles Interesse zeigt und als Zeichen zunehmender Hormonproduktion in den Hoden erste Paarungsversuche durchführt. Auch die Samenzellbildung hat eingesetzt. Wann der Rüde geschlechtsreif wird, hängt u. a. von seiner rassespezifischen Größe ab. Im Allgemeinen erreichen Rüden kleiner Hunderassen früher die Geschlechtsreife als Vertreter großer Rassen. Im Durchschnitt kommen Rüden zwischen dem 5. und 8. Lebensmonat in die Pubertät (Beginn des Markierverhaltens).
Die Geschlechtsreife darf nicht mit der sogenannten Zuchtreife verwechselt werden. Dieser Begriff bezeichnet das Alter, in dem der Rüde körperlich und geschlechtlich so weit ausgereift ist, dass er in der Zucht eingesetzt werden kann. Diese ist, wiederum in Abhängigkeit von der Körpergröße, mit ca. 12 bis 24 Monaten erreicht.

 

 

Geschlechtsreife der Hündin

Äußerlich sichtbar wird der Eintritt der Geschlechtsreife durch die erste Läufigkeit oder Hitze. Diese tritt gewöhnlich zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat ein. Ähnlich wie beim Rüden besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Größe der Hündin und dem Zeitpunkt der ersten Läufigkeit: Kleine Hunde werden grundsätzlich früher geschlechtsreif als große Rassen. Aber auch rassespezifische (genetische) sowie individuelle Eigenarten müssen berücksichtigt werden. Im Einzelfall kann die erste Läufigkeit 20 Monate auf sich warten lassen. In der Regel erfolgt die erste Läufigkeit, wenn 2/3 des endgültigen Körpergewichtes erreicht sind.

Bei einigen Tieren ist die erste Läufigkeit kaum erkennbar, weil die typischen Anzeichen fehlen oder nur schwach ausgeprägt sind. Man spricht dann auch von einer "stillen Hitze". Einzige Hinweise sind intensives Belecken der Genitalregion, häufiger Urinabsatz und Interesse an und von Rüden.

 

 

Läufigkeitsintervalle

In der Regel wird die geschlechtsreife Hündin zweimal im Jahr läufig. Das Intervall zwischen den Läufigkeiten beträgt dabei durchschnittlich 6-7 Monate. Aber: Wie bei dem Zeitpunkt der Geschlechtsreife bestehen auch hier keine festen Normwerte! Jede Hündin weist ihren ganz eigenen, individuellen Zyklus auf. Es gibt Hündinnen, die dreimal in zwei Jahren oder nur einmal im Jahr läufig werden. Die Läufigkeitsintervalle können auch rassespezifisch sein, wie z. B. beim Basenji, der nur 1 x im Jahr läufig wird. Drei oder sogar vier Läufigkeiten pro Jahr sprechen dagegen für eine Störung der Eierstockfunktion.