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Unterwerfung

 Eine Unterwerfungshaltung geht auf das Ritual des Urinabsetzens zurück, dass durch die Mutterhündin ausgelöst wurde. Am Ende jeder Mahlzeit dreht sie dieselben um und macht sie sauber.

Bei ausgewachsenen Hunden findet man dieselbe Haltung. Der unterlegene Hund wirft sich in einem Kampf auf den Rücken und versucht so, die Aggressivität seines Gegners einzudämmen. Aber auch andere Unterwerfungsgesten sind bekannt, z.B. der Schrei des Welpen, der weiß, dass man ihn gleich am Fell hochzieht oder sein Abducken, da sein Kopf gleich im offenen Fang eines älteren Hundes „verschwinden“ wird. Der Druck in dieser Region steht im Zusammenhang mit hierarchischen Kämpfen. Die Position der Unterwerfung ist ein Ritual. Sie hat die Funktion, die soziale Gruppe zusammenzuhalten und ermöglicht das Verhindern von Aggressionen.

Manche Hunde haben nicht gelernt, sich zu unterwerfen (keine Unterwerfungshaltung) und sind so gefährliche Hunde, da sie sehr rauflustig sind. Wenn sie sich nicht unterwerfen, erhöht dies die Aggressivität des Gegners.

Auch andere Signale der Unterwerfung werden beschrieben, wie ein ausweichender Blick, ein Ausweichen, das Vermeiden einer Begegnung mit einem in der Gruppe dominanten Hund, die nach unten getragene Rute, Schnauzenlecken in Kombination mit angelegten Ohren, dass Sich-auf-die-Seite-legen mit einem erhobenen Hinterlauf, die Flucht. In dem Zusammenleben von Hund und Mensch sollte der Mensch diese Unterwerfungsgesten seines Hundes kennen, denn wenn er einen sich unterwerfen Hund weiter unbewusst bedroht, kann dies zu Verhaltensproblemen führen.