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Wird mein Hund kommen, wenn ich ihn rufe?

Hunde sind Rudeltiere. Wenn sie eins fürchten, dann ist es allein zu sein. Dies gilt es zu nutzen.  

Dosiert loben!

Bei den ersten Spaziergängen wird der Hund nur gerufen, wenn er ohnehin schon kommt. Meist folgt darauf das, was der Züchter:schon für diese Situation empfohlen hat: (Stimm-)Lob oder

Schmuseeinheiten oder ein Futterbröckchen. Eins von den dreien genügt. Ihr Hund weiß sonst nicht mehr, dass er für das Kommen gelobt wurde. Dabei beobachten Sie, worauf der Hund am besten reagiert. Entscheidend ist, dass er gern zurückkommt, sofort, ohne Umwege und zügig.

Rufen Sie ihn nur, wenn Sie eine gute Chance haben, dass Ihr Hund folgt.

Es ist völlig normal, dass vor allem Neuhundebesitzer ihren Hund auch dann rufen, wenn er gerade anderweitig intensiv beschäftigt ist. Aber dieses Rufen, obwohl man weiß, dass der Hund ohnehin nicht kommen wird, endet sehr häufig mit einem Hund, der gar nicht kommt und sein Leben an der Leine verbringt.

Was tun, damit der Hund "hört"? Einige Tipps für den Hundespaziergang:

  • Rufen Sie Ihren Hund, wenn er das Folgen noch nicht gelernt hat, immer nur dann, wenn er ohnehin zu Ihnen kommt.
  • Rufen Sie Ihren Hund nur einmal.
  • Laufen Sie nie zu ihrem Hund hin, laufen Sie von ihm weg.
  • Wenn ihr Hund zwar zu Ihnen kommt, aber kurz vorher ausweicht, machen Sie sich klein, hocken Sie sich hin.
  • Schimpfen Sie nicht, wenn Ihr Hund nicht sofort kommt.
  • Nehmen Sie Ihren Hund nicht immer an die Leine, wenn Sie ihn gerufen haben. Loben Sie ihn kurz, und fordern Sie ihn auf, wieder zu laufen.
  • Seien Sie für Ihren Hund attraktiv: Wenn er zu Ihnen kommt, halten Sie ein Spielzeug bereit, spielen Sie kurz mit ihm. Zwar werden Sie nie so interessant sein wie ein anderer Hund, aber es sollte bei Ihnen nicht viel langweiliger sein als bei einem Artgenossen.