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Industriell hergestelltes Futter - hausgemachtes Futter

Der Status des Hundes in unserer Gesellschaft hat sich von einer Nutzfunktion zu einer sozialen Rolle gewandelt, und dies hat zu der Entwicklung eines entsprechenden Marktes, nämlich dem der Hundefuttermittel, beigetragen. Mit dem Aufschwung industriell hergestellten Futters ist ein Streit ausgebrochen zwischen den Verfechtern "herkömmlicher" Nahrung und den Anhängern des "Fortschritts". Doch es hat keinen Sinn, einfach kategorisch diese beiden Schulen gegenüber zu stellen, sondern es ist besser, über die Ernährungsqualität des Futters zu diskutieren. Wenn man so stark vereinfachend trennt, verschleiert das nämlich die gemeinsamen Kriterien, die beiden Arten der Fütterung zugrunde liegen: die Kenntnis der wahren Bedürfnisse des Tieres, die Auswahl der Inhaltsstoffe und angemessene Behandlung und Zubereitung der für die Mahlzeit ausgewählten Nahrungsmittel. Wenn bei industriell hergestelltem oder hausgemachtem Futter diese Regeln beachtet werden, ist folglich sowohl die eine als auch die andere Art nur nach ihren Ernährungseigenschaften zu bewerten.
 
Es ist jedoch allgemein anerkannt, dass bei hausgemachter Nahrung stets eine große Unsicherheit bezüglich des genauen Inhalts bleibt, da die Rohstoffe eine unterschiedliche und ungewisse Zusammensetzung haben und das Gleichgewicht in der Ernährung sehr schwierig selbst herzustellen ist, da etwa fünfzig verschiedene, genauestens dosierte Nährstoffe benötigt werden. Man muss zugeben, dass ein industriell hergestelltes Futtermittel in Bezug auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse meist nah an ein perfekt ausgewogenes Nahrungsmittel heranreicht, unter der Voraussetzung, dass es richtig ausgewählt wurde. Durch ihre Forschungszentren oder durch Zusammenarbeit mit den Universitäten sind die industriellen Hersteller auch besser in der Lage, den Hundebesitzerinnen und -besitzern verschiedene Produkte anzubieten, die an die Größe des Hundes und an alle physiologischen Besonderheiten und seit einiger Zeit auch an Krankheitszustände angepasst sind. Die Qualität sollte dabei stets dieselbe sein.

Geschichte der Hundeernährung

Seitdem die Vorfahren der Hunde, reine Fleischfresser, domestiziert wurden, haben die Tiere ihre Ernährungsweise langsam auf die Nahrung umgestellt, die die Menschen ihnen gaben. Die Lebensbedingungen und ihre Umgebung veränderten sich wie auch die Nahrung, je nach dem Zeitalter und den verschiedenen Aufgaben, die die Hunde zu erfüllen hatten.
 
Bis zum 19. Jahrhundert wurden die Jagdhunde hauptsächlich mit Brot aus verschiedenen Getreidesorten (Gerste, Weizen und Roggen) ernährt. Fleisch (eigentlich Innereien) wurde nur ausnahmsweise als Jagdanteil für die Hunde oder vorübergehend an bestimmte "geschwächte" Tiere verfüttert.
 
Die Schäferhunde in armen Regionen der Erde (zum Beispiel die Schäferhunde in Anatolien) mussten sich ebenfalls mit einer Nahrung aus Getreide und Milchprodukten begnügen, solange ihre Arbeitsleistung nicht zu sehr darunter litt, doch sie hatten nur eine kurze Lebenserwartung.
 
Von einigen Ausnahmen abgesehen (Hunde für die Großwildjagd und Kriegshunde erhielten gern Fleisch, welchem man die Zufuhr von "Lebenskraft" zuschrieb oder auch Schlittenhunde deren Grundnahrung seit jeher aus Robben- und Walrossfleisch und Pemmikan, d.h. Trockenfleisch, bestand), betrachtete man Fleisch nicht als unbedingt notwendigen Bestandteil der Hundeernährung. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die mehr oder weniger selbstständige Lebensweise den Hunden in dörflichen Gegenden ermöglichte, ihre tägliche Portion eingeweichtes Brot durch Beute unterschiedlicher Art zu ergänzen.
 
Als der Lebensstandard in unseren Gesellschaften anstieg, wurde Fleisch immer stärker in die Ernährung des Hundes miteinbezogen und ersetzte immer mehr Brot und Getreide, ein bisschen nach dem Vorbild des Menschen, der nicht mehr sein "täglich es Brot" sondern sein "Beefsteak" verdient.
 
Fleisch wurde das Symbol einer reichhaltigen Ernährung und im 19. Jahrhundert betrachtete man Fleisch als Universalnahrungsmittel für den Hund, der von den Menschen plötzlich für einen reinen Fleischfresser gehalten wurde. Es wurde durch eine übertriebene Vereinfachung übersehen, dass der Hund von alters her die Fähigkeit und auch die Gewohnheit besitzt, auch nichtfleischliche Kost zu verwerten.
 
Diese Entwicklung kann man im Zusammenhang mit der tiefgreifenden Veränderung der Rolle des Hundes sehen. Das Arbeitstier Hund (Jagd, Wache halten, Verteidigung u.a.) erhielt mit der Zeit eine sozialere oder sogar soziologische Rolle. Durch seine Aufnahme in den Familienkreis wurde er nicht mehr nach seiner Nützlichkeit beurteilt sondern als lebendes Liebesobjekt und Statussymbol betrachtet.
 
Industriell hergestellte Nahrung kam das erste Mal im 19. Jahrhundert in den Handel, und ein ganz eigener Markt wurde auf den freundschaftlichen Gefühlen, die man dem Hunde entgegenbrachte, aufgebaut. Die Hersteller folgten der zunehmenden Verstädterung, der Veränderung der Lebensweise und der Erwartung der Hundebesitzerinnen und -besitzer, passten ihr Angebot an und erweiterten es. Die unterschiedlichen Bemühungen der Firmen unterstützten die neue Rolle des Hundes als Familienmitglied und nützten die gefühlsmäßige Seite der Halterinnen und Halter aus, eine einfache Rechnung. Auch wenn diese Einteilung etwas vereinfacht erscheint, so zeigt sie doch zwei entgegengesetzte Verhaltensweisen des Menschen dem Hunde gegenüber auf. Die Fütterung des Hundes stellt für manchen Menschen einen täglich wiederkehrenden Liebesdienst dar, und für andere, rationeller Veranlagte, beinhaltet diese Handlung den Wunsch, ihr Tier nach biologischen Gesichtspunkten am bestmöglichsten zu ernähren. Seitdem besteht daher, abgesehen von wissenschaftlichen Diskussionen, das Hauptproblem des industriell hergestellten Futters, insbesondere der Kroketten, darin, den psychologischen Widerstand vieler Hundebesitzer und -besitzerinnen zu brechen, die den Griff zum Fertigfutter als "zu einfach" ablehnen. Hausgemachtes Futter erfordert mehr Zeiteinsatz und stellt so, besonders für ältere Leute, einen Liebesbeweis an ihre Tiere dar. Diese Fütterungszeremonie zu verkürzen gibt manchen Personen das Gefühl, ihren Hund zu vernachlässigen, und deshalb wehren sie sich gegen eine vernünftige Ernährung. Diese Reaktion kann man übrigens besonders in Frankreich, einem Land mit ausgeprägter Esskultur, beobachten, während in Ländern angelsächsischen Typs (Großbritannien, USA, Holland, skandinavische Länder) eine entgegengesetzte Verhaltensweise überwiegt.
 

Die Informatik im Dienste der Hundeernährung

Das Programm Vetalim® läuft unter MS DOS und dient der Berechnung und Kontrolle der täglichen Nahrungsmengen für Fleischfresser. Es errechnet individuelle Werte oder stellt Ernährungspläne auf. Alle benutzten Normwerte sind zugänglich und können verändert und so auf die jeweiligen Besonderheiten des einzelnen Tieres eingestellt werden oder je nach Kenntnisstand aufgefrischt werden. Das Programm umfasst drei Elemente - Tier, Nahrungsmittel, Berechnung -, die jederzeit von der Benutzerin oder dem Benutzer ausgetauscht werden können.
Einerseits ist dieses Programm für den Zuchtbetrieb gedacht für den Fall, dass Kenntnisse über die Ernährung fehlen. Es können dann die vorgegebenen Standardwerte abgefragt werden. Andererseits können auf Ernährung spezialisierte Fachleute alle möglichen Bedingungen und Werte errechnen lassen.

Das Element Tier berücksichtigt

  • den Namen des Tieres und des Halters / der Halterin
  • eine Auflistung der Tierarten, verschiedene Lebensumstände (Wachstum, Erhaltungsbedarf, Trächtigkeit, Säugen, Bewegung u.a.) und Erkrankungen (Nierenunterfunktion, Herz-, Lebererkrankungen, Verdauungsstörungen u.a.),
  • die Merkmale des Tieres (Gewicht, Alter usw.)
  • Notwendigkeiten bei der Ernährung für jede Tiersorte.

Das Element Nahrungsmittel beinhaltet

  • eine Auflistung der Lebensmittel im Haushalt, die man mischen, weglassen oder verändern kann,
  • eine offene Liste industriell hergestellter Futtermittel, die jede Benutzerin und jeder Benutzer nach eigenem Gutdünken ausfüllen kann,
  • die Möglichkeit, den Nährwert der Nahrungsmittel für jede Zutat einzeln verändern zu können
  • die Möglichkeit, Grenzwerte für Preise und Mengen eingeben zu können.

Das Element Berechnung führt zu

  • einer täglichen Futterration, die man verändern kann,
  • einer Liste von Grenzwerten, die für diese Ration errechnet wurden, mit der man die zu beachtenden theoretischen Grenzwerte vergleichen kann.

Professor B.-M. Paragon,
Leiter der klinischen Ernährungsberatung,
Staatliche Tierärztliche Hochschule, Alfort

Hausgemachtes Futter

Unter dem Begriff "hausgemachtes Futter" verstehen wir alle verschiedenen Arten der Fütterung, von ausschließlicher Ernährung durch Tischreste bis zur sorgfältigen Zusammenstellung von Hundemahlzeiten durch solche Besitzer oder Besitzerinnen, die auf ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und die Ausgewogenheit des Futters eingehen. Es gibt sogar ein vollständiges Informatikprogramm für die Tiermedizin, welches vom Lehr- und Forschungspersonal der tierärztliche Hochschulen von Alfort und Toulouse entwickelt wurde, mit dessen Hilfe den Hundepatienten ein perfekt an ihre Bedürfnisse angepasstes Futter verschrieben werden kann.

Das klassische hausgemachte Futter besteht aus einer "Fleisch-Reis-Mohrrüben"-Mischung, die man stets mit einem besonderen Futterergänzungsmittel aus Mineralien und Vitaminen versetzen sollte. Natürlich können verschiedene Inhaltsstoffe gegen andere ausgetauscht werden, solange deren Nährwert der gleiche ist. Doch um hierbei keinen Fehler zu machen, muss man die jeweiligen Werte gut kennen.

Wenn wir vom einfachen Erhaltungsbedarf des Hundes ausgehen, kann die Zusammenstellung "Fleischprodukte + stärkehaltige Produkte + Gemüse + Ergänzungsstoffe" zu sehr verschiedenen Endprodukten verarbeitet werden, je nachdem welche Rohstoffe verwendet und welche Mischungsverhältnisse hergestellt werden.

Die klassischen Ratschläge für die Praxis, beispielsweise

  • ein Drittel Fleisch, ein Drittel ungegarter Reis, ein Drittel Gemüse plus ein vitamin- und mineralienenthaltendes Ergänzungsmittel ("1/3-1/3-1/3"-Modell),
  • vier Teile Fleisch, drei Teil ungegarter Reis, zwei Teile Gemüse, ein Teil Ergänzungsmittel bestehend aus einem Drittel Diäthefe, einem Drittel Knochenmehl und einem Drittel Speiseöl ("4-3-2-1"-Modell)

vereinfachen die Sache zu sehr und sollten hinterfragt werden, denn sie berücksichtigen zum Beispiel die unterschiedlichen Rassengrößen der Hunde nicht.

Wenn übrigens bei einem Rezept wie dem oben beschriebenen fettes Fleisch gegen mageres ausgetauscht wird, vermindert sich der Energiegehalt von etwa 2.000 kcal auf etwa 1.250 kcal / kg Futter.

Das Verhältnis von Proteinen zu umsetzbarer Energie, es wird in Gramm Proteinen pro Megakalorie Energie ausgedrückt, muss beim Hund unbedingt eingehalten werden und hängt direkt von der Art des Fleischproduktes ab (magerer oder fetter Fisch, Art des Fleisches). So kann der Fettgehalt von Fleisch zwischen 0,5 bis 35%, der Proteingehalt zwischen 10 und 20% und der Wassergehalt von 45 bis 80% schwanken! Bei hausgemachtem Futter ist es außerdem wichtig, genau anzugeben, ob bei den Stärkelieferanten gare oder ungegarte Ware abgewogen werden soll, denn z.B. Reis nimmt beim Kochen bis zum Dreifachen seines Rohgewichtes an Wasser auf. Schließlich kann bei selbstgemachtem Futter das Mineralien und Vitamine enthaltende Ergänzungsmittel nicht jedes Mal genau auf die erforderliche Menge dosiert werden und Ungenauigkeiten bei der Dosierung können die Ausgewogenheit der Mischung insgesamt stören. Die Hundebesitzerinnen und -besitzer, die das Futter selbst zusammenstellen wollen, müssen unbedingt ein Ergänzungsmittel wählen, dessen Verhältnis Kalzium zu Phosphor (Ca/P) gleich zwei ist.

Bestimmte Bedarfssituationen durch bestimmte Lebensumstände (Wachstum, Trächtigkeit, Säugen, sehr viel Bewegung, Altern) erfordern eine noch feinere Abstimmung der Nährstoffe als die beim einfachen Erhaltungsbedarf:

  • Erhöhung des Proteinanteiles während der Wachstums- und der Fortpflanzungsperiode,
  • Verringerung des Energiegehaltes im Futter bei übergewichtigen Hunden oder bei Welpen großer Rassen während der Wachstumsphase.

Eine, beim Erhaltungsbedarf noch tolerierbare Ungenauigkeit ist hier nicht mehr erlaubt und es ist absolut vorrangig, dass die verschiedenen Zusatzstoffe und ihre Anteile im Futter so genau wie möglich bestimmt werden. Diese Arbeit ist auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt und erfordert in der Praxis langwierige und langweilige Berechnungen sowie insbesondere eine vollständige Tabelle, in der alle Rohstoffe mit ihren Ernährungswerten verzeichnet sind. Diese Mühe kann man sich heute sparen dank der Informatik und speziellen, hochentwickelten Programmen, auf die der Tierarzt und die Tierärztin Zugriff haben.

Industriell hergestelltes Futter

Die industriell hergestellten Futtermittel leiten sich von der Lebensmittelindustrie für den Menschen und für Nutztiere ab und werden nach ihrem Wassergehalt eingeteilt:

Feuchtfutter (Wassergehalt 70 bis 85%)

  • sterilisierte Konserven, frische Gemüse und Fleisch
  • gegartes Fleisch, muss gekühlt gelagert werden

Halbtrockenes Futter (Wassergehalt 25 bis 60%)

  • gegartes Futter, welches durch den Zusatz von Konservierungsmitteln oder durch Einfrieren haltbar gemacht wird

Trockenfutter (Wassergehalt unter 14%)

  • Kroketten, Kekse für Hunde, Getreideflocken, Nudeln, Puffreis u.a.

Die verschiedenen Futtersorten sind "Alleinfuttermittel" oder "Ergänzungsfutter"; letztere müssen mit anderen Nahrungsmitteln gemischt werden, um den Ernährungsbedarf zu decken.

Die Methoden der Herstellung

Konserven

Konserven sind hitzesterilisierte Nahrungsmittel (Dauer: ein und halb Stunden, 55 Minuten davon bei 120 °C) die in für Fette, Gase und Mikroorganismen undurchlässige Behälter verpackt sind. Diese Produkte bestehen hauptsächlich aus Fleisch und tierischen Nebenprodukten (Schlachtabfälle, die nicht in die menschliche Nahrungskette einfließen). Sie werden frisch oder tiefgekühlt verarbeitet werden. Die Dosenfutterindustrie wurde 1923 in den USA entwickelt und hat sich besonders seit den 50er Jahren verbreitet.

Halbtrockene Futtermittel

Diese Produkte werden nicht sterilisiert sondern

  • entweder durch Zucker, Salz oder chemische Zusatzstoffe (z.B. Propylenglykol) haltbar gemacht,
  • oder tiefgekühlt.

Sie werden in Form von Würsten für Hunde oder als sehr weiche Kroketten vertrieben. Obwohl sie seit 30 Jahren erhältlich sind, haben diese Produkte weltweit nur einen sehr kleinen Marktanteil.

Trockenfutter (Kroketten)

Die Methoden der Herstellung leiten sich direkt von denen zur Herstellung menschlicher Nahrung ab.

  • Nudeln werden aus Hartweizengrieß hergestellt; sie werden im Vakuum zerkleinert, gepresst und dann dampfgegart.
  • Kekse für Hunde kamen das erste Mal 1885 in Großbritannien auf den Markt; sie bestehen aus geknetetem Mehl, werden geformt und im Tunnelofen dampfgegart.- Getreideflocken werden wie die Frühstücksflocken für Menschen hergestellt und zwar durch Dampfgarung, Zerkleinerung und Trocknen. Nudeln, Kekse und Flocken sind Ergänzungsfuttermittel, die mit Fleischprodukten gemischt werden müssen.
  • Kroketten sind "extrudierte" Nahrungsmittel. Der Druck des Extruders und die erhöhte Temperatur (90 bis 150 °C) wirken zusammen nur sehr kurz (20 bis 30 Sekunden) auf die Mischung der Rohstoffe ein, die anschließend getrocknet wird. So entsteht ein homogenes Futtermittel, welches dann gegebenenfalls zur Anreicherung mit Fett umhüllt wird. Diese letztere Produktkategorie beherrscht völlig den amerikanischen Markt, der heute am meisten entwickelt ist (80% des Trockenfutters, 66% der extrudierten Kroketten). Wegen der guten Ernährungseigenschaften, die in allen Tests der Verbraucherverbände bestätigt werden, des niedrigen Preises und der praktischen Vorteile werden die Kroketten überall immer beliebter (diese Futtermittel werden in der Regel von Fachleuten, das heißt von Züchterinnen und Züchtern, verfüttert und von Tierärztinnen und -ärzten empfohlen).

Verwendete Rohstoffe

Die "Petfood"-Industrie (petfood ist ein englisches Wort und bedeutet Futter für Stubentiere) verwertet in erster Linie Nahrungsmittel und Rohstoffe mit erstklassigen Ernährungseigenschaften, die häufig auch bei der Herstellung von Lebensmitteln für Menschen verwertet werden könnten. Ihre Auswahl unterliegt natürlich Zwängen und strengen gesetzlichen Regelungen:

  • Sie müssen garantiert keimarm sein; regelmäßige Kontrollen werden durch tierärztliche Dienste und die Firmen selbst durchgeführt,
  • einheitliche Zusammensetzung, denn die Rezeptur eines Nahrungsmittels (Bestimmung der Rohstoffe und ihrer Mischungsverhältnisse) ist nur unter dieser Bedingung zuverlässig. Das bedeutet also eine ständige ordnungsgemäße Kontrolle aller verwendeten Rohstoffe,
  • Verfügbarkeit der Nahrungsmittel, um unveränderte Rezepte garantieren und eine gleichbleibende Produktion das ganze Jahr über sicherstellen zu können. Die Hersteller haben viele Zulieferer, um niemals selbst in Lieferschwierigkeiten zu kommen.

Trockenfutter für Hunde kleiner Rassen (bis 10 kg). Von links nach rechts für erwachsene Hunde, Hunde reifen Alters und Welpen.

Trockenfutter für Hunde mittlerer Rassen (10 bis 25 kg). Von links nach rechts für erwachsene Hunde, Hunde reifen Alters und Welpen.

Trockenfutter für Hunde großer Rassen (25 bis 44 kg). Von links nach rechts für erwachsene Hunde, Hunde reifen Alters und Welpen.