Ein Haustier ist mehr als ein Weihnachtsgeschenk

Die Weihnachtszeit hat begonnen und viele Menschen sind bereits damit beschäftigt, Weihnachtsgeschenke für ihre Lieben zu besorgen. Von den neuesten Elektronik-Spielereien bis hin zu den angesagtesten Modetrends - die Auswahl an potentiellen Geschenken ist riesig. Doch es gibt etwas, das nicht auf die Geschenkeliste gehört - Haustiere. Anders als Spielzeug, Elektronik, Kleidung oder Schmuck, können Sie ein Haustier nicht einfach mit dem Kassenbeleg umtauschen, wenn es Ihnen nicht gefällt.

1. Den richtigen Hund finden

Jeder Hund ist anders und bringt daher unterschiedliche Bedürfnisse mit. Bevor man sich für einen Hund entscheidet, sollte man sich gut überlegen, welche Hunderasse am besten zur eigenen Situation passt. Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Mischling aus dem Tierheim sein? Kommt ein Welpe oder ein ausgewachsener Hund in Frage? Außerdem spielen beispielsweise Faktoren wie Temperament, Pflegeaufwand und die Eignung zur Wohnungshaltung eine wichtige Rolle.

2. Das Tier steht an erster Stelle

Oftmals wird der Zeit- und Pflegeaufwand unterschätzt, der mit einem Haustier einhergeht. Um einem Hund und seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit notwendig - auch wenn dies für den Tierhalter nicht immer bequem ist. Mit der Anschaffung des Tieres wird auch die Verantwortung für das Wohlergehen übernommen.

3. Einleben benötigt Zeit und Ruhe

Die Feiertage sind eine hektische Zeit, in der viel Trubel herrscht. Daher eignen sich diese Tage in der Regel nicht dazu, die Ruhe zu schaffen, die ein neues Haustier zur Eingewöhnung in die fremde Umgebung benötigt. Daher empfiehlt es sich im Interesse der zukünftigen Tierbesitzer und des Hundes, den Vierbeiner erst nach den Feiertagen in sein neues Zuhause zu bringen.

4. Alle sollten involviert sein

Ein Haustier sollte nicht als unerwartete Überraschung ins Leben treten. Jeder, der künftig mit dem Hund zusammenleben wird und in Berührung kommt, sollte in die Entscheidung und Auswahl involviert werden. Im Bestfall wird bereits vor der Anschaffung geklärt, wer zukünftig welche Aufgaben rund um die Betreuung und Pflege des Hundes übernehmen wird. So gibt es im Ernstfall keinen Streit um unliebsame Aufgaben.

5. Die Kosten im Auge behalten

Tierhaltung kostet Geld – das ist keine Überraschung. Kosten für die Grundversorgung mit der richtigen Nahrung, zusätzliche Dinge wie Bürsten, Flohhalsbänder,  Tierarztkosten für Impfungen und Entwurmungen müssen in jedem Fall eingeplant werden. Auch zusätzliche unerwartete Kosten im Falle einer Erkrankung können auftreten. Daher empfiehlt es sich, Geld für solche unerwarteten Fälle zur Seite zu legen oder gar über eine Tierversicherung nachzudenken.

6. Einen Tierarzt finden

Bevor ein neuer Hund nach Hause gebracht wird, sollte bereits ein passender Tierarzt in Wohnortnähe gefunden werden. Einige Züchter und Tierheime stellen dies sogar als Bedingung, bevor ein Tier abgegeben wird. So kann der Vierbeiner schnellstmöglich mit Impfungen versorgt werden. Tierärzte beraten auch bei der Auswahl der richtigen Nahrung, die an die Rasse, das Alter und den Gesundheitszustand des Tieres angepasst sein sollte.

7. Die Grundausstattung besorgen

Wenn ein Hund in sein neues Zuhause gebracht wird, sollte die Grundausstattung bereits vorhanden sein. Dazu zählen neben Hundekörbchen, Spielzeug und Bürsten für die Fellpflege auch eine auf die individuellen Bedürfnisse des Tieres angepasste Nahrung in ausreichender Menge. So kann die Auswahl der Nahrung rund um die Feiertage, an denen Geschäfte geschlossen sind oder nur eingeschränkte Öffnungszeiten haben, schwierig werden. Dies ist ein weiterer Grund, der dafür spricht, ein neues Tier nicht kurz vor den Feiertagen anzuschaffen.