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Interview mit Daniela Salcher, Mitarbeiterin bei ROYAL CANIN

Seit wann arbeiten Sie bei Royal Canin? Und seit wann nehmen Sie Ihren Hund mit zur Arbeit?

DS: Ich arbeite nun seit einem Jahr bei Royal Canin. Meine beiden Hunde Siqua und Twinnie nehme ich seit der zweiten Arbeitswoche mit. Die Kollegen haben sofort gefragt, ob ich sie nicht mitbringen will.

Wie sieht der Tagesablauf im Büro für Sie und Ihre Hunde aus?

DS: Nach einem Spaziergang auf dem Hinweg zur Arbeit legen sich die Hunde unter den Schreibtisch in ihre Körbchen und schlafen, während für mich die Arbeit ruft. Mittags gehen wir eine kleine Runde raus, nachmittags dösen sie wieder bis wir nach Hause gehen.

Haben Sie gemerkt, dass sich die Anwesenheit Ihrer Hunde während der Arbeit in irgendeiner Form auf Sie auswirkt? Wenn ja, wie?

DS: Ich bin entspannt und habe keinen Zeitdruck, um nach Hause zu kommen, falls es mal länger dauert. Besonders in Meetings lockern die Hunde die Atmosphäre auf und sind ein großer „Türöffner“. Sie wirken auch als Stresspuffer bei unangenehmen Gesprächen.

Im Großraumbüro ist die Kontaktknüpfung durch die Hunde enorm erleichtert, da man über sie immer ein Thema hat. Viele sprechen mich auf die Hunde an, erwähnen, dass sie so brav sind, wollen sie mal streicheln etc. Manche Kollegen kommen auch regelmäßig „zu Besuch“ an meinen Schreibtisch, um den Hunden kurz „hallo“ zu sagen. Man merkt, dass der – oft auch nur kurze – Kontakt mit den Hunden den Stress bei allen deutlich reduziert. Auch ich genieße es, kurz durchatmen zu können und die beiden z.B. nach einem schwierigen Kundengespräch zu streicheln. Als ehemalige Raucherin wäre ich in dieser Situation früher „eine rauchen gegangen“.

Wie stehen Ihre Kollegen zu Ihren Bürohunden? Gab es schon mal Probleme und wie wurden diese gelöst?

DS: Die Hunde werden durchweg positiv aufgenommen. Auch Mitarbeiter, die Angst vor Hunden haben, haben durch meine beiden gelernt, dass nicht alle Hunde gefährlich sind. Viele sprechen mich immer wieder auf die beiden und deren gute Erziehung an oder besuchen sie während des Arbeitsalltags.

Haben Sie auch bei Ihren Vierbeinern bzw. in Ihrer Mensch-Hund-Beziehung einen Unterschied feststellen können, seit sie mit ins Büro kommen?

DS: Vor allem mein älterer Hund genießt es sehr, immer in meiner Nähe sein zu können. Er ist bereits seit 14 Jahren mein Begleiter und stets an meiner Seite. Wir sind ein eingespieltes Team und es bedeutet mir sehr viel, dass ich ihn nicht täglich neun Stunden alleine lassen muss, was auf Dauer auch gar nicht möglich wäre.

Was würden Sie tun, wenn Sie keinen Hund mit ins Büro bringen dürften?

DS: Ich müsste mir eine Betreuung für meine beiden Hunde suchen und würde mich vermutlich längerfristig nach einem anderen Posten umschauen müssen.