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Fellwechsel beim Hund

Der Fellwechsel beim Hund findet im Frühjahr und im Herbst statt. Der Zeitpunkt der Haarung wird von der Tageslichtdauer und der Temperatur beeinflusst. Manche Tiere haaren das gesamte Jahr über. Besonders bei kastrierten Tieren lässt sich dies häufig beobachten. Auch dann ist der Fellwechsel saisonal unterschiedlich. Hündinnen haaren meist vor der Hitze.


Der gesamte Haarwechsel, Ausfall und Neuwuchs, kann zwischen sechs und sieben Wochen dauern. Bei jungen Tieren vollzieht sich der Fellwechsel meist schneller als bei alten. Im Frühjahr ist die Haarung intensiver als im Herbst, da das Winterfell dichter ist. Tägliches Kämmen und Bürsten ist in dieser Phase zu empfehlen. Für das Entfernen der Unterwolle gibt es spezielle Kämme.


Es gibt jedoch einige Rassen, bei denen sich das Haar vornehmlich in der Wachstumsphase befindet. Es wächst kontinuierlich und fällt nicht aus. Haarausfall ist bei diesen Tieren so gut wie nicht feststellbar. Diese Hunde müssen deshalb getrimmt oder geschoren werden, wie z.B. Yorkshire Terrier oder Pudel.

Hinweis für Allergiker:

Hunderassen, die nicht abhaaren, gelten als besonders geeignet für Allergiker. Aber auch diese Tiere verlieren kontinuierlich Hautschuppen, die allergen wirken können.

Wie kann die Ernährung die Gesundheit von Haut und Haar beeinflussen?

1. Stärkung der Hautstruktur

Zink ist unentbehrlich für die Erneuerung der Epidermis (oberste Hautschicht) und fördert die Wundheilung der Haut. Vitamin A ist wichtig für die Funktion der Talgdrüsen (die den Hauttalg produzieren und so das Fell wasserabweisend machen). Weiter hilft Vitamin A Seborrhoe zu bekämpfen und spielt eine wichtige Rolle bei der Regenerierung der Haut (Wachstum und Vermehrung der Hautzellen). B-Vitamine tragen zur Beschaffenheit von Haut und Fell bei und spielen eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel der Fettsäuren. Fettsäuren sind unentbehrlich für eine gesunde und gepflegte Haut. Omega 6 (aus Borretschöl) und Omega 3 (EPA und DHA aus Fischöl) unterstützen die Elastizität der Haut und wirken entzündungshemmend.  

2. Wirksamkeit der Hautbarriere stärken

Ein synergistischer Komplex aus Vitaminen und Aminosäuren steigert die Produktion von Ceramiden (essenzielle Fette der oberen Hautschicht) und beugt einem Austrocknen der Haut vor. So kann das Eindringen von Allergenen (Pollen, Milben) und Bakterien verhindert werden.

3. Aufbau und Erhalt eines glänzenden Fells

Linolsäure sorgt in Synergiewirkung mit Zink für ein glänzendes Fell ohne Schuppen. Proteine sorgen für die Produktion von Keratin, dem wichtigsten Proteinbestandteil des Haars. Bei einem Mangel an Keratin wird das Haar schnell brüchig. Biotin (Vitamin H) beugt dem Austrocknen der Haut, Haarausfall und Schuppenbildung vor.