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Wissen, was gut für Hunde und Katzen ist

Sammeln wissenschaftlicher Daten

Jedes Tier hat seinen eigenen Fressplatz. Die Näpfe sind an ein Computernetzwerk angeschlossen. So erhalten unsere Tierärzte Daten über das Fressverhalten der Tiere: Wie oft fressen Katzen? Wie viel Nahrung nehmen sie auf einmal zu sich? Wie lange dauert eine Mahlzeit? Da auch die Möglichkeit besteht, die Tiere beim Fressen zu filmen, kann beobachtet werden, wie genau die Nahrungsaufnahme erfolgt: Mit der Zunge? Von oben? Von unten? Mit den Lippen? Mit den Zähnen?

 

 

Wie fressen Katzen?

Die sequenzielle Analyse von Filmaufnahmen ergab drei deutlich erkennbare Aufnahmeweisen der Nahrung.

 

 

 

Ergänzend arbeiten wir mit einem Texturometer. Dieses Gerät simuliert computergesteuert die Nahrungszerkleinerung. So messen wir z. B., wie tief und mit welcher Kraft ein Zahn eines Hundes oder einer Katze in eine Nahrungskrokette eindringt, bis diese zerbricht.

Dies hat z. B. dazu geführt, dass wir Kroketten entwickelt haben, die bei abgesenktem Energiegehalt ein größeres Volumen der einzelnen Mahlzeit erzielen. Bei Tieren mit Tendenz zu Übergewicht erreichen wir so ein Gefühl der Sättigung ohne Gewichtszunahme. Auch individuelle Unterschiede - langsam oder eher hastig fressende Tiere - brauchen unterschiedliche Nahrungen. Alle diese Erkenntnisse fließen in die Produktentwicklung ein und sind mit entscheidend für die Akzeptanz der Nahrungen.

Externe Kontrolle

Die Tiere verbringen ihre Tage mit Spielen, Schlafen, Pflege und, bei Hunden, Spazierengehen mit den anderen Hunden im Freigelände. Dazu kommen regelmäßige tierärztliche Kontrollen, z. B. Haut- und Zahnchecks.

Auch nicht dem Unternehmen angehörende Tierärzte kontrollieren regelmäßig die Gesundheit der Hunde und Katzen. Dies ist eine der Auflagen der Präfektoral-Verordnung Nr. 01.057N. Allerdings lassen wir die Tiere nicht jährlich, sondern auf eigenen Wunsch monatlich kontrollieren. Die Auflagen regeln, dass mit den Hunden und Katzen nur ermittelt werden darf, welche Nahrung sie bevorzugen (Akzeptanzvergleiche) und wie verdaulich die Nahrungen sind. Dazu wird den Tieren eine abgemessene Nahrungsmenge angeboten. Der Kot der Tiere wird gesammelt und anhand einer Skala bewertet. Die Ausscheidungen werden gewogen, gefriergetrocknet und analysiert.

So kann die Verdaulichkeit einer Nahrung ermittelt werden. Diese Auswertungen haben uns Erkenntnisse über die jeweiligen Verdauungsvorgänge bei Hunden unterschiedlicher Größe geliefert. Wir konnten dadurch unsere Rohstoffauswahl so abstimmen, dass sichergestellt ist, dass die Nährstoffe vom Tier noch besser verwertet werden.

Attraktion Hunde- und Katzenanlage

Ob die vielen Besucher von unseren Tieren als Abwechslung empfunden werden, können wir sie leider nicht fragen. Doch vor allem die Jungtiere sind neugierig, kommen an den Zaun gelaufen und begrüßen die zahlreichen Gäste, die die Anlagen besichtigen. Durchschnittlich kommen im Jahr über 1000 Hunde- und Katzenliebhaber, Vertreter der Hunde-, Katzen- und örtlichen Tierschutzvereine, Mitarbeiter und Tierärzte aus aller Welt auf den Campus des Firmensitzes. Ein Besuch bei den Hunden und Katzen gehört dabei zum gern wahrgenommenen Pflichtprogramm.

Auszüge aus der deutschen Übersetzung des Schreibens vom 24.11.2004 von Dr. Vet. Guy Deldem - Vizepräsident des regionalen Berufsverbandes der Tierärzte in der Region Montpellier (Südfrankreich):

Etwa einhundert praktische Tierärzte hatten die Möglichkeit, diese Einladung wahrzunehmen. Ich stellte fest, dass alle meine Berufskollegen sehr angenehm von den Produktionstechniken und den Kontrollen bei der Herstellung beeindruckt waren. Die Besichtigung der Hunde- und Katzenanlagen hat bei meinen Kollegen in Bezug auf das Wohlergehen aller dort untergebrachten Tiere einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die ständige Beschäftigung des Personals mit den Tieren, um ihnen durch Spaziergänge und Spiele eine so weit wie möglich familiäre Umgebung zu bieten, wurde ganz besonders bemerkt und gewürdigt.

Die Unterbringung der Tiere:

Die Gesamtheit der Räumlichkeiten, in denen die Tiere untergebracht sind, befindet sich innerhalb einer speziell für diese Funktion bestimmten Einheit in der Nähe des Firmensitzes, aber in einiger Entfernung zum Werk. Die Anordnung der offenen Bereiche dieser Struktur ist so organisiert, dass die Tiere vor dem im Werk entstehenden Lärm geschützt sind. Das Wohlergehen der Tiere in Bezug auf ihr empfindliches Hörvermögen ist voll berücksichtigt worden.

Das Verhalten der Tiere:

Im Gegensatz zu den organisierten Besichtigungen des Campus war uns der direkte und unmittelbare Zugang zu den Tieren möglich. Das erlaubte uns, ihr Verhalten innerhalb ihres Lebensraums zu beurteilen und ihr Verhalten gegenüber dem Menschen einzuschätzen. Keines der Tiere, ob Hund oder Katze, wies in unserer Anwesenheit irgendwelche Zeichen von Aggressivität oder Angst auf. Dies lässt sowohl auf ihre völlige Anpassung an ihre Umgebung, als auch auf eine optimale Sozialisierung schließen. Alle Tiere, denen wir uns näherten, suchten den Kontakt.

Die Einbeziehung der Tierbetreuer:

Das beobachtete Verhalten, das mit dem von in familiärem Umfeld aufwachsenden Tieren identisch ist, lässt sich leicht durch das ihnen zur Verfügung stehende Personal erklären. Die Katzen, insbesondere Langhaarkatzen wie Perser, werden regelmäßig gepflegt, hiervon zeugt deren gesundes, „luftiges“ und unverfilztes Fell. Das Bild einer Katze, die ausgestreckt auf dem Rücken einer Betreuerin liegt, während diese ein anderes Tier bürstet, ist bezeichnend für das Wohlergehen dieser Tiere.

Präfektoral-Verordnung Nr. 01.057N, betreffend:

Berechtigung der Gesellschaft Royal Canin S.A. zur Unterhaltung eines Hundezwingers und eines Katzenhauses auf dem Gebiet der Gemeinde Aimargues
(Auszug)

Kapitel 1
Begünstigter der Genehmigung- Beschreibung der Einrichtung

Artikel 2 Der Zweck der Anlage ist ausschließlich: Die Aufnahme von Hunden und Katzen zur Durchführung von Akzeptanztests und Verdaulichkeitstests von Trockennahrungen. Jeglicher Tierhandel ist zu unterlassen.

Manipulationen oder Versuche, die in Artikel 1 des „Dekrets Nr. 87-848 vom 19. Oktober 1987 über die Durchführung von Tierversuchen“ beschrieben sind, dürfen nicht vorgenommen werden.

Kapitel 4 Tierhaltung

Artikel 13
Der Betreiber muss durch einen Tierarzt seiner Wahl die regelmäßige Gesundheitskontrolle der Tiere sicherstellen. Diese Überwachung muss durch den mindestens einmal im Jahr stattfindenden Besuch aller Örtlichkeiten der Anlage betreffen. Darin eingeschlossen sind die Örtlichkeiten, an denen Akzeptanz und Verdaulichkeitstests durchgeführt werden
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