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  5. Zustand des Tieres

Der Zustand des Tieres

Erste Kontaktaufnahme

Wenn Sie sich einem verletzten Tier nähern, sollten sie daran denken, dass Tiere unberechenbar werden können, wenn sie Schmerzen, Angst oder einen Schock haben. Seien Sie also vorsichtig und schützen Sie zunächst sich selbst vor Verletzungen. Viele Besitzer sind in Notfallsituationen schon von ihrem eigenen Tier gebissen worden.


Beim Annähern sollten Sie möglichst ruhig und behutsam auf das Tier einsprechen und auf plötzliche Reaktionen gefasst sein. Eine Decke kann Ihnen bei schwer einschätzbaren Situationen gute Dienste leisten: Halten Sie sie vor sich, damit eventuelle Attacken des Tieres ins Leere laufen. Werfen Sie die Decke, wenn es gar nicht möglich ist, sich gefahrlos dem Tier zu nähern, über das Tier und wickeln Sie es ein. Katzen können so in einen Transportbehälter gesetzt werden.


Ist das Tier bewusstlos und sind Verletzungen zu befürchten, können Sie die Decke vorsichtig unter das Tier ziehen und diese dann mit einem Helfer wie ein Sprungtuch spannen. So vermeiden Sie, dass Sie durch Zupacken den Zustand des Tieres verschlimmern.

Prüfung der Lebensfunktionen

Bei einem bewusstlosen Tier können Sie mit einfachen Mitteln dessen Zustand überprüfen:

Achten Sie zunächst aus der Distanz auf Atembewegungen, sprich das Heben und Senken des Brustkorbs. Prüfen Sie, ob das Tier auf Zuruf oder Händeklatschen reagiert. Prüfen Sie den Kreislaufzustand: Heben Sie die Oberlippe an und drücken Sie mit dem Finger auf das Zahnfleisch: Innerhalb von zwei Sekunden sollte sich die Stelle wieder rosa färben, andernfalls hat das Tier vermutlich einen Kreislaufschock erlitten. Den Puls fühlt man beim Tier an der Innenseite des Oberschenkels - am besten üben Sie an Ihrem Hund, um die richtige Stelle zu kennen. Den Herzschlag können Sie in Höhe des Ellbogens am Brustkorb spüren. Sehen Sie sich die Augen an, und leuchten Sie ggf. mit einer Taschenlampe hinein: Die Pupillen müssen sich daraufhin verengen, wenn eine Lebensfunktion vorhanden ist. Sind weder der Pupillenreflex noch Anzeichen für Atmung und Herzschlag vorhanden, ist das Tier bereits tot. Reagieren jedoch die Pupillen noch, sollte sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden