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Erste Hilfe

Rüsten Sie sich für den Notfall

Ein frommer Wunsch vorweg: Wir hoffen natürlich, dass Sie diese Ratschläge niemals benötigen.

Falls Sie dennoch einmal in die Situation kommen sollten, Ihrem Hund oder Ihrer Katze in einer Notfallsituation beistehen zu müssen, soll hier das Wichtigste in knapper Form zu finden sein. Lebenserhaltende Maßnahmen sind under Erstversorgung von A-Z zu finden, um sofort greifbar zu sein, wenn es um Minuten geht. Auf den Seiten vorher behandeln wir allgemeine Themen wie die Kontaktaufnahme zum Tier, das Anlegen von Verbänden, den Transport zum Tierarzt, die wichtigsten Bestandteile einer Notfallapotheke und den rechtlichen Stand, wenn Sie ein verletztes Tier finden, Ihr Tier von Dritten verletzt wird oder aber Schäden verursacht.

Wir haben uns bemüht, alle Hinweise auf dem neuesten Stand und so umfassend und praxisnah wie möglich zu halten. Dennoch können einzelne Notfallsituationen andere, spezielle Maßnahmen erfordern. Wenden Sie sich im Notfall immer an einen Tierarzt. Lassen Sie sich dort am besten schon vorher die Schritte und Handgriffe zeigen, und üben Sie gelegentlich mit Ihrem Tier, damit Sie im Ernstfall gerüstet sind. Viele Stellen bieten Erste- Hilfe-Kurse für Tiere an.

Zwei wichtige Regeln sollten Sie bei allen Notfallmaßnahmen zugrundelegen:
Lassen Sie sich nicht beißen und verschlechtern Sie nicht den Zustand des Tieres.



So beugen Sie Gefahren vor

Viele Notfälle lassen sich vermeiden, indem Sie mögliche Gefahrenquellen ausschließen: Hunde sollten beispielsweise im Straßenverkehr grundsätzlich angeleint bleiben, ebenso im Winter, wenn Seen mit dünner Eisdecke in der Nähe sind, oder im Wald, wo die Gefahr des Wilderns besteht. Dass Tiere im Sommer nichts in parkenden Autos zu suchen haben, ist klar, ebenso, dass an heißen Tagen keine Gewaltmärsche oder gar Fahrradtouren unternommen werden sollten, insbesondere mit älteren Tieren. Ungesicherte Stromleitungen stellen für junge Tiere eine Gefahr dar, wenn sie darauf herumkauen. Katzen können bei ihren Streifzügen in gekippten Fenstern hängenbleiben oder sich mit ihrem Halsband verheddern.

Am sichersten sind sie im Haus oder einem Außengehege. Rattengift, Schneckenkorn und andere gefährliche Substanzen sollten von Haustieren ferngehalten werden. Eine reibungslose Geburt lässt sich durch ausgewogene Fütterung während der Trächtigkeit, vorbereitende Tierarztbesuche und ein ruhiges, ungestörtes Plätzchen zur Niederkunft sichern. Bestimmt werden Sie beim Lesen des speziellen Teils noch einige zusätzliche Möglichkeiten zur Vorbeugung entdecken.