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Die Wissenschaft der Tierernährung

Die Wissenschaft der Tierernährung setzt sich zum Ziel, die essentiellen Nährstoffe und ihre Wirkungen zu erfassen und deren optimale Dosierung für das Tier zu ermitteln. In diesem Bereich lernt der Mensch konstant dazu.

So werden jedes Jahr neue Tiernahrung und neue Zusammensetzungen entwickelt, die über den grundlegenden Nährstoffbedarf und die Erhaltung der Gesundheit hinaus natürliche Bestandteile integrieren, um so bestimmte Krankheitsrisiken zu reduzieren und den Organismus zu schützen.

In den letzten 30 Jahren hat das Futter, das von den großen Herstellern für Haustiernahrung zubereitet wurde, die Lebensbedingungen unserer Hunde und Katzen in positiver Weise beeinflusst. Man schätzt, dass die Lebenserwartung von Hunden in den letzten fünfzehn Jahren um etwa drei Jahre gestiegen ist.

Heute ist es möglich, die Nahrung auf verschiedene Kriterien wie, der erhöhte Bedarf, Mangelernährung abzustimmen, und gleichzeitig die mit dem Fortschreiten der Wissenschaft entdeckten Besonderheiten bei Rohstoffen und Ingredienzien zu berücksichtigen.


Der Organismus von Hund und Katze sind anders ausgelegt als der des Menschen

Wissenschaftler und Hersteller von Fertignahrung wissen heute, dass Hunde unterschiedliche Nahrung benötigen, je nachdem, ob es sich um junge, erwachsene oder reife Tiere handelt oder ob sie klein, mittel, groß oder sehr groß sind.

Bei Katzen unterscheidet man heute den Nährstoffbedarf nach Alter, Körperform, Lebensstil, Sensibilität und Rasse.

Dieses Wissen wächst täglich und hilft bei der Entwicklung von Nahrung, die vorbeugt, gesund ernährt bzw. bei bestimmten Krankheiten therapeutisch wirkt.

Die Zeiten, als Hunde noch mit Tischresten gefüttert wurden und Katzen Milch tranken (Kuhmilch entspricht keineswegs den Ernährungsbedürfnissen von Katzen!) gehen zu Ende.

Unseren Haustieren drohen aber noch andere Gefahren, und zwar durch Unwissen des Menschen gepaart mit seinen besten Absichten. Die (scheinbare) Nähe zwischen unseren vierbeinigen Begleitern und uns Menschen verleitet viele zu der Ansicht, dass wir schon wissen, wie unsere Tiere "funktionieren". Dieses anthropomorphe Missverständnis führt gelegentlich dazu
zu vergessen, dass Katzen Karnivoren und Hunde Semi-Karnivoren
sind. Wir projizieren auf die Tiere unsere eigenen Wünsche und Lebensgewohnheiten, ohne die Unterschiede wahrzunehmen.

 


   

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