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Die Katzen kennen   > Ernährung   > Katzenernährung
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Katzenernährung

"Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente ..." Jeder im Futter enthaltene Nährstoff hat seine eigene Aufgabe. Ein Überschuß ist ebenso wie ein Mangel für die Gesundheit der Katze schädlich, deshalb sollte man Art und Menge der Stoffe kennen, die sie benötigt. Der Bedarf der Katze unterscheidet sich von dem des Menschen und auch von dem des Hundes. Entgegen leider noch immer verbreiteten Vorstellungen benötigt die Katze vom biologischen Standpunkt aus keine Abwechslung in ihrem Futter. Sie verfügt über wenig Geschmackssinn, jedoch über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn, mit dessen Hilfe sie ihr Futter aussucht. Dies bedeutet, dass Futtermittel, welche mit Aufschriften wie "mit Lamm", "mit Huhn" oder ähnlichem werben, vielleicht den Halter oder die Halterin in Sicherheit wiegen, jedoch unter Umständen keinesfalls die Ernährungsbedürfnisse der Katze verfehlen. Ohne es zu wollen stellen viele auch selbst zubereitetes Futter falsch zusammen. Dies kann die Ursache oft schwerer Erkrankungen sein. Zuerst wird ein Ernährungswissenschaftler auf die besonderen Bedürfnisse der Katze eingehen (Säugen, Trächtigkeit, Wachstum, Pflege, Alter und Kastration) und über Nährstoffe und ihre biologischen Aufgaben, ihre Verdaulichkeit, ihren Nährwert und über Vorbeugung sprechen und weniger über Inhaltsstoffe (Huhn, Lamm, Fisch, Leber, usw.). Manche Erkrankungen, die behandelt oder besser noch durch Vorbeugung vermieden werden sollten, sind typisch für eine bestimmte Ernährungsweise. Doch das beste Futter der Welt nützt nichts, wenn es nicht gefressen wird, deshalb muss es auch appetitanregend sein. Die heutige Fertignahrung, insbesondere hochwertiges Trockenfutter ("ausgewogene" Zusammensetzungen) erfüllt diese verschiedenen Ansprüche.

 

 


"Die Abhängigkeit der Katze vom Menschen in ihrer Ernährung hat sich mit der Entwicklung der Katzenpopulation verstärkt. Die ruhigere Lebensweise und die veränderten Ernährungsgewohnheiten haben zu neuen Krankheiten und in Folge zu einer intensiveren Forschung auf dem Gebiet der Katzenernährung geführt."

Prof. Dr. James G. Morris, Universität California Davis, USA. Simposium der Société Française de Félinotechnie –Royal Canin, Paris im März 1998.

 


 

Durch die bedeutenden wissenschaftlichen und tierärztlichen Forschungen wird derzeit das Konzept der Ernährung, das bisher nur den Aufbau und die Erhaltung des Körpers sowie die Energielieferung für den Organismus im Auge hatte, um den Bereich der Prävention erweitert. So entstand der Bereich Ernährung – Gesundheit.

Die Ernährung hat also drei Aufgaben:

1. Aufbau und Erhaltung: Hierfür sind Proteine, Mineralien und Spurenelemente und Vitamine verantwortlich.
2. Energielieferung: Dazu dienen Fette und Kohlehydrate.

3. Ernähren heißt auch vorsorgen: Dies schließt die genaue Kenntnis über bestimmte Nährstoffe im Futter und die sorgfältige Anwendung dieses Wissens ein. Diese Stoffe spielen eine Rolle beispielsweise bei der Vorbeugung von Nierenerkrankungen, Verdauungsstörungen und Knochenerkrankungen und bei der Milderung oder Verzögerung altersbedingter Erscheinungen.

Der Mensch ist verantwortlich für die Domestizierung der Katze und hat somit die Pflicht, sie artgerecht zu ernähren und sie nicht zu vermenschlichen. Dies ist die erste Regel des wirklich respektvollen Umgangs mit dem Tier.

 

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"Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente ..." Jeder im Futter enthaltene Nährstoff hat seine eigene Aufgabe. Ein Überschuß ist ebenso wie ein Mangel für die Gesundheit der Katze schädlich, deshalb sollte man Art und Menge der Stoffe kennen, die sie benötigt. Der Bedarf der Katze unterscheidet sich von dem des Menschen und auch von dem des Hundes. Entgegen leider noch immer verbreiteten Vorstellungen benötigt die Katze vom biologischen Standpunkt aus keine Abwechslung in ihrem Futter. Sie verfügt über wenig Geschmackssinn, jedoch über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn, mit dessen Hilfe sie ihr Futter aussucht. Dies bedeutet, dass Futtermittel, welche mit Aufschriften wie "mit Lamm", "mit Huhn" oder ähnlichem werben, vielleicht den Halter oder die Halterin in Sicherheit wiegen, jedoch unter Umständen keinesfalls die Ernährungsbedürfnisse der Katze verfehlen. Ohne es zu wollen stellen viele auch selbst zubereitetes Futter falsch zusammen. Dies kann die Ursache oft schwerer Erkrankungen sein. Zuerst wird ein Ernährungswissenschaftler auf die besonderen Bedürfnisse der Katze eingehen (Säugen, Trächtigkeit, Wachstum, Pflege, Alter und Kastration) und über Nährstoffe und ihre biologischen Aufgaben, ihre Verdaulichkeit, ihren Nährwert und über Vorbeugung sprechen und weniger über Inhaltsstoffe (Huhn, Lamm, Fisch, Leber, usw.). Manche Erkrankungen, die behandelt oder besser noch durch Vorbeugung vermieden werden sollten, sind typisch für eine bestimmte Ernährungsweise. Doch das beste Futter der Welt nützt nichts, wenn es nicht gefressen wird, deshalb muss es auch appetitanregend sein. Die heutige Fertignahrung, insbesondere hochwertiges Trockenfutter ("ausgewogene" Zusammensetzungen) erfüllt diese verschiedenen Ansprüche.

 

 


"Die Abhängigkeit der Katze vom Menschen in ihrer Ernährung hat sich mit der Entwicklung der Katzenpopulation verstärkt. Die ruhigere Lebensweise und die veränderten Ernährungsgewohnheiten haben zu neuen Krankheiten und in Folge zu einer intensiveren Forschung auf dem Gebiet der Katzenernährung geführt."

Prof. Dr. James G. Morris, Universität California Davis, USA. Simposium der Société Française de Félinotechnie –Royal Canin, Paris im März 1998.

 


 

Durch die bedeutenden wissenschaftlichen und tierärztlichen Forschungen wird derzeit das Konzept der Ernährung, das bisher nur den Aufbau und die Erhaltung des Körpers sowie die Energielieferung für den Organismus im Auge hatte, um den Bereich der Prävention erweitert. So entstand der Bereich Ernährung – Gesundheit.

Die Ernährung hat also drei Aufgaben:

1. Aufbau und Erhaltung: Hierfür sind Proteine, Mineralien und Spurenelemente und Vitamine verantwortlich.
2. Energielieferung: Dazu dienen Fette und Kohlehydrate.

3. Ernähren heißt auch vorsorgen: Dies schließt die genaue Kenntnis über bestimmte Nährstoffe im Futter und die sorgfältige Anwendung dieses Wissens ein. Diese Stoffe spielen eine Rolle beispielsweise bei der Vorbeugung von Nierenerkrankungen, Verdauungsstörungen und Knochenerkrankungen und bei der Milderung oder Verzögerung altersbedingter Erscheinungen.

Der Mensch ist verantwortlich für die Domestizierung der Katze und hat somit die Pflicht, sie artgerecht zu ernähren und sie nicht zu vermenschlichen. Dies ist die erste Regel des wirklich respektvollen Umgangs mit dem Tier.

 

 


   
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