Katzen  
Veterinary Service LogIn Veterinary Service LogIn Veterinary Service LogIn
Veterinary Service LogIn
Suche
StartseiteWelpen-WeltProdukteDer HundGesundheitWissenUnternehmenErste Hilfe
 Startseite > Hund > Wissen > Enzyklopädie der Hunde > Enzyklopädie der Hunde > Der Hund in der Kunst > Der Hund in Kunst und Geschichte > Der Hund in der Archäologie
Wissen
Enzyklopädie der Hunde
Vom Ursprung der Hunderassen
Der Hund in der Kunst
Der Hund im Dienst des Menschens
Der Hund in Sport und Freizeit
Der Hund und sein Halter
Der Körper des Hundes
Die Lebensabschnitte des Hundes
Die Ernährung des Hundes 
Medizin des Hundes
Rund um den Hund
Die Hunderassen









 zur Inhaltsübersicht nächste Seite  nächste Seite
Der Hund in der Kunst  > Der Hund in Kunst und Geschichte  > Der Hund in der Archäologie
Der Hund in der Archäologie Der Hund in der Archäologie
Der Hund in der Malerei Der Hund in der Malerei
Der Hund in der Bildhauerei Der Hund in der Bildhauerei
Der Hund: Mythen und Symbole Der Hund: Mythen und Symbole
Sonstige Darstellungen des Hundes in der Kunst Sonstige Darstellungen des Hundes in der Kunst
Der Hund in der Archäologie

Seit jeher fertigt der Mensch Abbildungen von Tieren in seiner Umgebung an. Felsmalerei, Archäologie, Skulptur und Malerei zeugen von der Bedeutung des Hundes im täglichen Leben, aber auch in der Fantasie des Menschen. Wachhund, Jagdhund oder Begleithund, der Hund ist stets auch Wächter der Unterwelt für Wachsamkeit, Treue und Gehorsam, aber er wird auch verdammt und mit dem Tod und den Mächten des Bösen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Darstellungen des Hundes auf Wappen, Münzen, und in neuerer Zeit auf Briefmarken.


Unter den zahlreichen Abbildungen von Tieren, die die Archäologie zutage gebracht hat, finden sich in der Tat häufig Hunde. Ihre Symbolik zeigt die Bedeutung des Hundes zu früheren Zeiten. Je nach Ort und Zeit bewegt sich sein Status zwischen dem eines Sklaven und dem eines Gottes. Die älteste Abbildung eines Hundes befindet sich auf einem breiten Felswandfries in der Cueva Vieja in Spanien (ca. 10.000 Jahre v. Chr.). Hier scheint ein Hund einem Hirschen den Fluchtweg abzuschneiden - ganz offensichtlich eine Darstellung der Anfänge der Jagd!


Der Hund als Gott

Eines der bekanntesten Beispiele hierfür findet man in Ägypten: der Gott Anubis, halb Hund und halb Schakal, der ab der 19. Dynastie, ca. 4200 v. Chr. in Erscheinung trat. Da sich nachts Hunde in den Totenstädten aufhielten, wurde Anubis der Gott mit Hundekopf, der Gott der Toten. Er stand den Bestattungszeremonien vor und leitete die Rituale, die an den Körpern der Verstorbenen vollzogen wurden - allem voran das Einbalsamieren.

In der griechischen Mythologie ist der Hund eine von Hephaistos, dem Gott der Handwerker, geschaffene Kreatur. Demnach ist er göttlichen Ursprungs und hat eine privilegierte Stellung vor allen anderen Tieren inne.


Arbeitshund und Kriegshund

Seit jeher steht der Hund im Dienste des Menschen. Ursprünglich besaß der Hund im Mittleren Osten den Status eines Sklaven (um 2000 v. Chr. war das Schriftzeichen für den Hund in der Keilschrift sogar mit dem für Sklaven identisch), im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte gewann der Hund zunehmend an Bedeutung.

 

Nahezu alle Darstellungen von Jagdszenen zeigen Hunde an der Seite des Menschen. Ein Beispiel ist die Großwildjagd mit Mastinos, die auf den Stadtmauern der auf das Neolithikum zurückdatierten Stadt Catal-Hüyük im Mittleren Osten dargestellt ist. In Ägypten halfen Hunde dem Menschen bis zur 8. Dynastie bei der Antilopen- und Gazellenjagd. Im Zuge der Vervielfältigung und Spezialisierung der Rassen entstanden 1500 v. Chr. die schnelleren Windhunde. Auch die Griechen und Römer der Antike verwendeten Hunde für die Jagd, und auf zahlreichen Darstellungen sind Hunde zu finden.

 

Darüber hinaus spielten Hunde eine wichtige Rolle als Wächter, so Zerberus, der in der griechischen Mythologie den Zutritt zur Hölle für die verstorbenen Seelen kontrollierte. Im Fernen Osten waren so genannte "Muffenhunde" als Wächter der Eunuchen (3470 v. Chr.) gebräuchlich. Im Rom der Antike (1. Jh. n. Chr.) wurden an Ketten gelegte Hunde als Wachhunde im Haus eingesetzt - ein Bild, das sich in dem berühmten Bodenmosaik "cave canem" ("Vorsicht vor dem Hund") in Pompeji wiederfindet.

 

Außerdem standen Hunde den Soldaten im Krieg zur Seite. Um 1000 v. Chr. waren Hunde aus Mesopotamien, allen voran Mastinos, im Fernen Osten für die Jagd auf Menschen, beispielsweise Sklaven auf der Flucht, sehr begehrt. In Indien erinnern die Skulpturen an einem Tor des buddhistischen Tempels Sanshi Tope an die in den Kriegen eingesetzten Fleischerhunde. Im römischen Heer der Antike wurden verschiedene Arten von Gefechtshunden eingesetzt: Verteidigungshunde schützten die Nachhut, während Angriffshunde an vorderster Front liefen und Verbindungshunde die verschiedenen Armeeposten verbanden. Die Meder und Perser ließen ihre Hunde die zu überbringende Nachricht schlucken und schlachteten sie bei der Ankunft.


Der Hund als Haustier

Das Los der Hunde zu jenen Zeiten mag recht bemitleidenswert erscheinen; es gibt auch Anzeichen dafür, dass sie bisweilen sehr geschätzt und respektiert wurden. Im Neuen Ägyptischen Reich beispielsweise hatte der Hund einen derart hohen Rang inne, dass das Misshandeln oder gar Töten von Hunden mit schweren Strafen geahndet wurde. Im Griechenland der Antike stellten Künstler den Hund häufig als Begleiter des Menschen dar. Die mesopotamischen Bildhauer von Assurbanipal haben diese besondere Bedeutung des Hundes in ihrem Werk "Der junge Satyr in Ruhestellung", das sich heute im Pariser Louvre befindet, dargestellt. Als erster Beweis für die Aufnahme des Hundes in die Familie gilt jedoch die Terrakotta-Skulptur eines Bettes, in dem sich ein Paar zärtlich umarmt. Zu seinen Füssen liegt ein schlafender Hund. Diese Skulptur, eine vollkommen moderne Darstellung der "Liebe" zum Hund, stammt aus Gallien und entstand bereits um 50 v. Chr.

 nach oben nächste Seite  nächste Seite
 


   
Teilen & bookmarken:del.icio.usdigg.comgoogle.comMister WongWebnewsaddthis.com
   

Kontakt | Sitemap | Newsletter | Impressum | Datenschutz | Nutzungsbedingungen | Urheberrechte | 
Welpen-Aktion: Datenschutz |  Geschäftsbedingungen |  Widerrufsbelehrung
© Copyright 2010 ROYAL CANIN Tiernahrung GmbH & Co. KG.

    Welpen-Galerie
    Wissenswertes & Tipps
    Welpen-Aktion
    Im Fachhandel
    Beim Tierarzt
    Hundewelpen
    Kinder und Hunde
    Wissen für Hundehalter
    Sport- und Arbeitshunde
    Kastration bei Hunden
    Hunde im Alter
    Große und kleine Hunde
    Mediathek
    Der Breedfinder - welche Hunderasse passt zu mir?
    Rassenportraits
    Haut- und Fellgesundheit
    Idealgewicht für Ihren Hund
    Zahngesundheit
    Gelenkgesundheit
    Vorbeugen
    Health Nutrition
    Was füttern im Krankheitsfall
    Neues aus der Tierarztpraxis
    Enzyklopädie der Hunde
    Häufige Fragen zur Ernährung
    Nährstoffkunde
    Publikationen zur klin. Diätetik
    Glossar
    Wissenschaftliche Poster
    News
    Termine
    So forscht Royal Canin
    Geschichte
    Produktion
    Kundenservice
    ROYAL CANIN
    Vertriebspartner
    Fachhandelssuche
    Grundlagen der ersten Hilfe
    Erstversorgung von A-Z
    Transport zum Tierarzt
    Tierarztsuche
    Tierärztlicher Notdienst
    Weitere Ratschläge
 
   Katzen  
Veterinary Service LogIn Veterinary Service LogIn Veterinary Service LogIn
Veterinary Service LogIn
Suche
StartseiteWelpen-WeltProdukteDer HundGesundheitWissenUnternehmenErste Hilfe
 Startseite > Hund > Wissen > Enzyklopädie der Hunde > Enzyklopädie der Hunde > Der Hund in der Kunst > Der Hund in Kunst und Geschichte > Der Hund in der Archäologie
Wissen
Enzyklopädie der Hunde
Enzyklopädie der Hunde
Der Hund in der Kunst
Der Hund in Kunst und Geschichte
Der Hund in der Archäologie
Der Hund als Gott
Arbeitshund und Kriegshund
Der Hund als Haustier









 

Seit jeher fertigt der Mensch Abbildungen von Tieren in seiner Umgebung an. Felsmalerei, Archäologie, Skulptur und Malerei zeugen von der Bedeutung des Hundes im täglichen Leben, aber auch in der Fantasie des Menschen. Wachhund, Jagdhund oder Begleithund, der Hund ist stets auch Wächter der Unterwelt für Wachsamkeit, Treue und Gehorsam, aber er wird auch verdammt und mit dem Tod und den Mächten des Bösen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Darstellungen des Hundes auf Wappen, Münzen, und in neuerer Zeit auf Briefmarken.


Unter den zahlreichen Abbildungen von Tieren, die die Archäologie zutage gebracht hat, finden sich in der Tat häufig Hunde. Ihre Symbolik zeigt die Bedeutung des Hundes zu früheren Zeiten. Je nach Ort und Zeit bewegt sich sein Status zwischen dem eines Sklaven und dem eines Gottes. Die älteste Abbildung eines Hundes befindet sich auf einem breiten Felswandfries in der Cueva Vieja in Spanien (ca. 10.000 Jahre v. Chr.). Hier scheint ein Hund einem Hirschen den Fluchtweg abzuschneiden - ganz offensichtlich eine Darstellung der Anfänge der Jagd!


Der Hund als Gott

Eines der bekanntesten Beispiele hierfür findet man in Ägypten: der Gott Anubis, halb Hund und halb Schakal, der ab der 19. Dynastie, ca. 4200 v. Chr. in Erscheinung trat. Da sich nachts Hunde in den Totenstädten aufhielten, wurde Anubis der Gott mit Hundekopf, der Gott der Toten. Er stand den Bestattungszeremonien vor und leitete die Rituale, die an den Körpern der Verstorbenen vollzogen wurden - allem voran das Einbalsamieren.

In der griechischen Mythologie ist der Hund eine von Hephaistos, dem Gott der Handwerker, geschaffene Kreatur. Demnach ist er göttlichen Ursprungs und hat eine privilegierte Stellung vor allen anderen Tieren inne.


Arbeitshund und Kriegshund

Seit jeher steht der Hund im Dienste des Menschen. Ursprünglich besaß der Hund im Mittleren Osten den Status eines Sklaven (um 2000 v. Chr. war das Schriftzeichen für den Hund in der Keilschrift sogar mit dem für Sklaven identisch), im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte gewann der Hund zunehmend an Bedeutung.

 

Nahezu alle Darstellungen von Jagdszenen zeigen Hunde an der Seite des Menschen. Ein Beispiel ist die Großwildjagd mit Mastinos, die auf den Stadtmauern der auf das Neolithikum zurückdatierten Stadt Catal-Hüyük im Mittleren Osten dargestellt ist. In Ägypten halfen Hunde dem Menschen bis zur 8. Dynastie bei der Antilopen- und Gazellenjagd. Im Zuge der Vervielfältigung und Spezialisierung der Rassen entstanden 1500 v. Chr. die schnelleren Windhunde. Auch die Griechen und Römer der Antike verwendeten Hunde für die Jagd, und auf zahlreichen Darstellungen sind Hunde zu finden.

 

Darüber hinaus spielten Hunde eine wichtige Rolle als Wächter, so Zerberus, der in der griechischen Mythologie den Zutritt zur Hölle für die verstorbenen Seelen kontrollierte. Im Fernen Osten waren so genannte "Muffenhunde" als Wächter der Eunuchen (3470 v. Chr.) gebräuchlich. Im Rom der Antike (1. Jh. n. Chr.) wurden an Ketten gelegte Hunde als Wachhunde im Haus eingesetzt - ein Bild, das sich in dem berühmten Bodenmosaik "cave canem" ("Vorsicht vor dem Hund") in Pompeji wiederfindet.

 

Außerdem standen Hunde den Soldaten im Krieg zur Seite. Um 1000 v. Chr. waren Hunde aus Mesopotamien, allen voran Mastinos, im Fernen Osten für die Jagd auf Menschen, beispielsweise Sklaven auf der Flucht, sehr begehrt. In Indien erinnern die Skulpturen an einem Tor des buddhistischen Tempels Sanshi Tope an die in den Kriegen eingesetzten Fleischerhunde. Im römischen Heer der Antike wurden verschiedene Arten von Gefechtshunden eingesetzt: Verteidigungshunde schützten die Nachhut, während Angriffshunde an vorderster Front liefen und Verbindungshunde die verschiedenen Armeeposten verbanden. Die Meder und Perser ließen ihre Hunde die zu überbringende Nachricht schlucken und schlachteten sie bei der Ankunft.


Der Hund als Haustier

Das Los der Hunde zu jenen Zeiten mag recht bemitleidenswert erscheinen; es gibt auch Anzeichen dafür, dass sie bisweilen sehr geschätzt und respektiert wurden. Im Neuen Ägyptischen Reich beispielsweise hatte der Hund einen derart hohen Rang inne, dass das Misshandeln oder gar Töten von Hunden mit schweren Strafen geahndet wurde. Im Griechenland der Antike stellten Künstler den Hund häufig als Begleiter des Menschen dar. Die mesopotamischen Bildhauer von Assurbanipal haben diese besondere Bedeutung des Hundes in ihrem Werk "Der junge Satyr in Ruhestellung", das sich heute im Pariser Louvre befindet, dargestellt. Als erster Beweis für die Aufnahme des Hundes in die Familie gilt jedoch die Terrakotta-Skulptur eines Bettes, in dem sich ein Paar zärtlich umarmt. Zu seinen Füssen liegt ein schlafender Hund. Diese Skulptur, eine vollkommen moderne Darstellung der "Liebe" zum Hund, stammt aus Gallien und entstand bereits um 50 v. Chr.

 


   
Teilen & bookmarken:del.icio.usdigg.comgoogle.comMister WongWebnewsaddthis.com
   

Kontakt | Sitemap | Newsletter | Impressum | Datenschutz | Nutzungsbedingungen | Urheberrechte | 
Welpen-Aktion: Datenschutz |  Geschäftsbedingungen |  Widerrufsbelehrung
© Copyright 2010 ROYAL CANIN Tiernahrung GmbH & Co. KG.

    Welpen-Galerie
    Wissenswertes & Tipps
    Welpen-Aktion
    Im Fachhandel
    Beim Tierarzt
    Hundewelpen
    Kinder und Hunde
    Wissen für Hundehalter
    Sport- und Arbeitshunde
    Kastration bei Hunden
    Hunde im Alter
    Große und kleine Hunde
    Mediathek
    Der Breedfinder - welche Hunderasse passt zu mir?
    Rassenportraits
    Haut- und Fellgesundheit
    Idealgewicht für Ihren Hund
    Zahngesundheit
    Gelenkgesundheit
    Vorbeugen
    Health Nutrition
    Was füttern im Krankheitsfall
    Neues aus der Tierarztpraxis
    Enzyklopädie der Hunde
    Häufige Fragen zur Ernährung
    Nährstoffkunde
    Publikationen zur klin. Diätetik
    Glossar
    Wissenschaftliche Poster
    News
    Termine
    So forscht Royal Canin
    Geschichte
    Produktion
    Kundenservice
    ROYAL CANIN
    Vertriebspartner
    Fachhandelssuche
    Grundlagen der ersten Hilfe
    Erstversorgung von A-Z
    Transport zum Tierarzt
    Tierarztsuche
    Tierärztlicher Notdienst
    Weitere Ratschläge