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Die Zufuhr qualitativ hochverdaulicher Proteine ist unabdingbare Voraussetzung, um den Fermentationsprozess im Dickdarm einzuschränken. Nur so gelangen weniger unverdaute Proteine in den Dickdarm, den Dickdarmbakterien steht weniger Nahrung zur Verfügung und es kommt in geringerem Maße zu unerwünschten Abbauvorgängen.
Die Verdaulichkeit der Proteine in Trockennahrungen für Hunde kann zwischen 87 und 99 % variieren. Anders ausgedrückt: Der Anteil unverdaulicher Proteine kann zwischen 1 und 13 % liegen. Durch das Festlegen eines Maximalwerts von 10 % unverdaulichen Proteinen und damit einer Proteinverdaulichkeit von > 90 %, erzielt man Ergebnisse, die direkt durch eine Verbesserung der Kotqualität ersichtlich sind.
Die heute mögliche Verwendung von L.I.P.-Proteinen (speziell wegen ihrer hohen Verdaulichkeit ausgwählte Proteine), wie tierische Proteinhydrolysate oder Isolate aus pflanzlichen Proteinen (Weizengluten) setzen neue Maßstäbe in der Hundeernährung.

Grundsätzlich sind die vom Gesetzgeber geforderten Verpackungsangaben nicht für die Qualitätsbeschreibung eines Produktes vorgesehen. Hier werden vorwiegend Einsatz, Zusammensetzung und Fütterungsempfehlungen beschrieben. Diese Angaben erlauben keine Aussage über die Verdaulichkeitsrate von Proteinen in einer Nahrung.
Die Kennzeichnung L.I.P. behebt diesen Mangel dank einer garantierten, qualitativen und klaren Information. Die Bezeichnung L.I.P. kann einen Rohstoff oder eine Mischung von Rohstoffen kennzeichnen, für die ein Anteil unverdaulicher Proteine von weniger als 10 % garantiert wird.

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