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Warum sind große Hunde sensibler als andere?

Jahrtausende währende Züchtungsprozesse haben bei den heutigen Hunderassen zu ganz unterschiedlichen Körpergrößen geführt. Der spezifische Körperbau großer Hunderassen begründet ihre besondere Sensibilität:

Verdauungstrakt:

 

Große Hunde besitzen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht einen relativ kleinen Verdauungsapparat. Er ist proportional viel kleiner und damit sensibler als der von kleinen Hunden (2,7 % des Gesamtgewichtes zu 7 % bei kleinen Hunden). Daher haben große Hunde eine geringere Verdauungskapazität.

Zellalterung:

 

Große Hunde haben die geringste Lebenserwartung, bei ihnen beginnt der Alterungsprozeß bereits mit 5 Jahren. Für das Altern sind u. a. freie Radikale, deren Bildung mit dem Alter zunimmt, verantwortlich. Es handelt sich hierbei um reaktive chemische Moleküle, die Oxidationsreaktionen hervorrufen. Die Oxidation führt zu beschleunigter Zellalterung und ggf. zu Zellzerstörung.

Herz:

 

Große Hunde erkranken 3,7 mal häufiger an Herzproblemen als andere Hunde. Unter diesen Erkrankungen herrscht vor allem die dilatative Cardiomyopathie vor. Hierunter versteht man eine Insuffizienz, die durch eine Vergrößerung des Herzens gekennzeichnet ist. Der Herzmuskel kann sich nicht mehr ausreichend kontrahieren, um die notwendige Blutzirkulation zu sichern.

Gelenke:

 

Allein das natürliche Gewicht stellt bei großen Hunden bereits eine starke Belastung für die Gelenke dar. So haben große Hunde ein dreimal höheres Risiko Gelenkprobleme zu bekommen als kleine Hunde. Insbesondere die den Gelenkknochen schützenden Knorpel werden schneller geschädigt und können ihre Aufgabe als "Stoßdämpfer" nicht länger erfüllen.

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse, um die besondere Sensibilität großer Hunderassen begründen eine besondere Verantwortung. Insbesondere durch eine angepaßte Ernährung wie MAXI sensible, kann dem Rechnung getragen werden.