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Die Hunderassen

Die internationalen Zuchtverbände und Vereinigungen haben oft unterschiedliche Systeme der Rassenklassifikation. So werden von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) und dem französischen Kynologenverband S.C.C. (Société Centrale Canine) zehn Gruppen anerkannt; beim British Kennel Club sind es sechs; beim American Kennel Club acht; beim schwedischen Svenska Fennel Klubben acht; bei der spanischen Real Sociedad Canina fünf; beim Australian National Kennel Council sechs und beim Bermuda Kennel Club ebenfalls sechs. Die in diesem Buch verwendete Rassennomenklatur folgt den von der FCI-Generalversammlung am 23./24. Juni 1987 in Jerusalem verabschiedeten Benennungen (in der derzeit gültigen Fassung vom März 1999).

Die verschiedenen Rassengruppen

Sämtliche Hunderassen sind ihrer Zugehörigkeit zu den offiziellen Rassengruppen und deren Sektionen entsprechend aufgeführt. Die Auflistung innerhalb der Sektionen ist alphabetisch, wobei der deutsche (und nicht der ursprüngliche) Name maßgeblich ist.

Die ausgewiesenen Gruppen und Sektionen (römische Zahlen) entsprechen der folgenden Einteilung:

Gruppe 1:

Hütehunde (I) und Treibhunde (II), ausgenommen Schweizer Sennenhunde.

Gruppe 2:

Pinscher und Schnauzer (I), Molosser (II) und Schweizer Sennenhunde (III)

Gruppe 3:

Terrier. Hochläufige Terrier (I), Niederläufige Terrier (II), Bullartige Terrier (III), Zwerg-Terrier (IV).

Gruppe 4:

Dachshunde.

Gruppe 5:

Spitze und Hunde vom Urtyp: Nordische Schlittenhunde (Sektion I), Nordische Jagdhunde (II), Nordische Wach- und Hütehunde (III), Europäische Spitze (IV), Asiatische Spitze und verwandte Rassen (V), Urtyp (VI), Urtyp - Hunde zur jagdlichen Verwendung (VII), Jagdhunde vom Urtyp mit einem Ridge auf dem Rücken (VIII). Am Ende des jeweiligen Kapitels sind diejenigen Rassen aufgeführt, die sich nicht eindeutig einer bestimmten Gruppe zuordnen lassen bzw. deren Bestand sehr gering ist.

Gruppe 6:

Laufhunde (I), Schweißhunde (II) und verwandte Rassen (III).

Gruppe 7:

Vorstehhunde: Kontinentale Vorstehhunde (I), Britische und Irische Vorstehhunde (II).

Gruppe 8:

Apportierhunde (I), Stöberhunde (II), Wasserhunde (III).

Gruppe 9:

Gesellschafts- und Begleithunde, unterteilt in elf Sektionen: Bichon und verwandte Rassen (I), Pudel (II), Kleine belgische Hunderassen (III), Haarlose Hunde (IV), Tibetanische Hunderassen (V), Chihuahua (VI), Englische Gesellschaftsspaniel (VII), Japanische Spaniel und Pekingesen (VIII), Kontinentale Zwergspaniel (IX), Kromfohrländer (X), Kleine doggenartige Hunde (XI).

Gruppe 10:

Windhunde und verwandte Rassen. Langhaarige oder befederte Windhunde (I), Rauhaarige Windhunde (II), Kurzhaarige Windhunde (III).

Die Rassenstandards

Die Darstellung umfasst folgende Punkte: FCI-Klassifizierung, den ursprünglichen Namen und weitere gebräuchliche Namen (falls zutreffend). Neben den wichtigsten Standard-Merkmalen finden Sie eine Beschreibung der Verhaltensweisen und Charakterzüge, sowie Informationen zur Verwendung des Tiers und Hinweise für die Erziehung.

Beim Rassenstandard wurden folgende Aspekte berücksichtigt: Herkunft, die verschiedenen anerkannten Arten, das allgemeine Erscheinungsbild, die erwünschte Form von Kopf, Hals, Körper, Läufen und Rute, mit Angabe der zuchtausschließenden Fehler. Bei Vorliegen eines derartigen Fehlers ist das betreffende Tier von der Weiterzucht auszuschließen, um zu verhindern, dass ein wahrscheinlich erblicher Rassemangel weitergegeben wird. Entspricht ein Tier hingegen den Anforderungen des festgeschriebenen Standards, so kann eine Zuchtbewertung beantragt werden; damit wird bestätigt, dass das Tier die Kriterien für die Zuchtauswahl erfüllt.

Es kann vorkommen, dass sich Standards im Laufe der Zeit verändern. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen, die manche Rassen durchlaufen haben, wurden die Standards während des vergangenen.

KLEINE RASSEN, MITTELGROßE RASSEN, GROßE RASSEN, RIESENRASSEN

In keiner anderen Gattung des Tierreichs sind die Unterschiede zwischen den kleinsten und den größten Rassen so groß wie bei den Hunden: vom Chihuahua (1kg) bis zur Deutschen Dogge (mitunter über 100kg). Bei Menschen oder bei Katzen erreichen die Größen- und Gewichtsschwankungen höchstens das Zwei- oder Zweieinhalbfache. Deshalb gibt es beim besten Freund des Menschen auch große Unterschiede hinsichtlich Morphologie und Physiologie, Stoffwechselsystem und nicht zuletzt den Wesensmerkmalen. Daraus ergeben sich wiederum vielfältige Anforderungen, was die Gesundheitsvorsorge und Ernährung sowie die Gestaltung einer harmonischen Mensch/Hund-Beziehung anbelangt. Nach Größe und Gewicht unterscheidet man vier Kategorien (ausgewachsener Tiere): Kleine Rassen, Mittelgroße Rassen, Große Rassen und Riesenrassen.