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  5. Tag der Operation
  6. Ablauf der Operation

Ablauf der Operation beim Kater

Bei der Kastration des Katers werden die Keimdrüsen, also die Hoden, entfernt. Als ersten Schritt wird Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt den Kater zunächst auf Narkosefähigkeit untersuchen, um ihn dann mit einer Injektion in Vollnarkose zu legen. Nach einer sehr kurzen Zeit wird das Tier schläfrig und legt sich hin. Erst wenn die Narkose vollständig wirkt, beginnen die weiteren Operationsvorbereitungen. Die wichtigsten Schritte der Operation werden Ihnen nachfolgend kurz geschildert:

  • Einbringen von Augensalbe in den Bindehautsack, um die Augen vor dem Austrocknen zu schützen
  • Entfernen der Haare am Hodensack
  • Desinfektion des Operationsfeldes
  • Anheben des Hodensacks und Eröffnung
  • Die freigelegten Hoden werden frei präpariert, und der Samenstrang wird abgebunden
  • Entfernung des Hodens durch Durchtrennung des Samenstrangs ca. einen halben Zentimeter von der Abbindestelle entfernt
  • Zurücklagern des abgebundenen Samenstrangs
  • Aneinanderlegen der Wundränder und ggf. Wundversorgung; in der Regel kommt es bei dieser Methode innerhalb kurzer Zeit zu einem natürlichen Wundverschluss, dadurch dass die Wundränder miteinander verkleben. In manchen Praxen erfolgt auch ein Wundverschluss durch eine Naht

Der Hodensack bildet sich innerhalb weniger Wochen nach dem Eingriff fast vollständig zurück. Die Kastration des Katers zählt zu den Routineeingriffen in einer Tierarztpraxis und ist in kurzer Zeit durchgeführt. Allerdings birgt jede, noch so kurze Narkose ein gewisses Risiko!
Ihr Kater wird nach der Operation wieder in seinen Korb oder an einen ruhigen Ort gelegt, wo er in Ruhe zu sich kommen bzw. "ausschlafen" kann.

Ablauf der Operation bei der Katze

Bei der Kastration der Kätzin werden die Eierstöcke entfernt. Die ersten Schritte bestehen - wie beim Kater - in einer Allgemeinuntersuchung auf Narkosefähigkeit und der Verabreichung der Vollnarkose. Die Operation kurz im Überblick:

  • Die Katze wird in Rückenlage auf dem Operationstisch fixiert und das Operationsfeld (Unterbauch) rasiert und desinfiziert
  • Hinter dem Nabel wird jetzt mit einem Skalpell ein ca. 1 - 2 cm großer Schnitt gemacht; zunächst wird nur die Haut durchtrennt
  • Eröffnung der Bauchhöhle mit einer chirurgischen Schere bei gleichzeitigem Fingerschutz, um eine Verletzung der darunter liegenden Bauchorgane zu vermeiden
  • Ein sogenannter Uterushaken (gebogenes, stumpfes Operationsbesteck zum Erfassen der Eierstöcke) wird durch die Öffnung der Bauchhöhle in Richtung der Eierstöcke eingeführt
  • Der Eierstock wird erfasst und mit Hilfe des Uterushakens aus der Öffnung vorgelagert
  • Fixierung, Abbinden und Entfernung der Eierstöcke
  • Naht zum Verschluss der Bauchdeckenmuskulatur und der Haut; für die Bauchdeckennaht verwendet man resorbierbare Fäden, die sich selbst auflösen, für die Hautnaht in der Regel nicht resorbierbare Fäden oder Klammern, die später entfernt werden müssen

In einigen Fällen führen Tierärzte eine Kastration auch an der Flanke des Tieres durch. Am besten fragen Sie Ihren Tierarzt, welche Methode er bei der Kastration Ihrer Katze anwendet. Nach der Operation kann Ihre Katze in Ruhe aufwachen und darauf warten, von Ihnen abgeholt zu werden.