Verhaltensänderungen
Es wird immer wieder behauptet, dass kastrierte Katzen ihr Verhalten verändern. Stimmt - aber positiv im Sinne einer engeren Mensch-Tier-Beziehung! Kastrierte Tiere verzichten auf ausgeprägte Streifzüge durch die Natur, immer auf der Suche nach einem Sexualpartner. Unkastrierte Tiere werden hingegen fast ausschließlich von ihrem Fortpflanzungsbedürfnis gesteuert. Der Mensch spielt oft nur als "Futterspender" eine Rolle!
Kastrierte Katzen suchen stattdessen häufiger die Nähe des Menschen und halten sich in der Regel in der unmittelbaren Umgebung der Wohnung oder des Hauses auf. Meistens sind sie wesentlich anhänglicher und verschmuster. Insbesondere den früh kastrierten Tieren wird ein ausgeprägter Spieltrieb nachgesagt. Eine weitere positive Verhaltensänderung ist die Tatsache, dass bei Wohnungskatzen das unangenehme Markieren des Territoriums aus Gründen des Sexualverhaltens unterbleibt.
Kurz gesagt: Das Zusammenleben mit einer kastrierten Katze ist viel angenehmer als mit einem unkastrierten Tier. Eine rollige Katze kann außerdem durch ihr Verhalten zur reinsten "Nervensäge" werden! Nicht zutreffend ist im Übrigen auch die Behauptung, dass kastrierte Tiere faul werden und auf die Jagd verzichten. Zwar verzichten sie auf ausgedehnte Märsche durch die Natur mit der Absicht, einen Partner zu finden - deshalb sind sie aber noch lange nicht faul und träge!


